Dr. med. Ilona Schroth

Fachärztin für Neurochirurgie in Weilburg

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Spinalkanalstenose

Die Spinalkanalstenose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule und betrifft in der Regel ältere Menschen. 

Durch Verschleiß der verschiedenen Strukturen der Wirbelsäule kommt es (z.B. wie an der Hüfte) zu Arthrose, Knochenanbauten, Verknöcherung von Bandscheiben, Bändern, Verhärtung von Muskeln und nicht zuletzt zur Verengung des Spinalkanals. Die darin befindlichen nervalen Strukturen (Rückenmark und Nerven) werden gereizt und gedrückt. An der Halswirbelsäule äußert sich eine solche Enge in chronisch wiederkehrenden oder bleibenden Nervenschmerzen in den Armen oder durch Gangstörungen bei Druck auf das Rückenmark. An der Lendenwirbelsäule löst die Spinalkanalstenose ein regelmäßig wiederkehrendes schmerzbedingtes Hinken aus. Bei zunehmender Anstrengung wird es immer schlimmer. Erleichterung bringt ganz typischerweise das Hinsetzen oder Hocken.

Es handelt sich hier um das Kardinal-Syndrom der Spinalkanalstenose:

Die Claudicatio spinalis = Gangstörung bei gereizten Nervenstrukturen im zu engen Spinalkanal.

Solange wiederkehrende Schmerzen auftreten, kann konservativ gut behandelt werden.

Nach Sicherung der Diagnose durch Schnittbilddiagnostik (MRT oder CT) kommen physiotherapeutische Behandlungen, auch Infiltration an und in den Spinalkanal zum Einsatz.

Treten jedoch neurologische Symptome auf, d.h. es zeigen sich Sensibilitätsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit oder Schwächen wie Lähmungen an den Füßen auf, muss auch eine operative Option in Betracht bezogen werden.



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