Dr. med. Ilona Schroth

Fachärztin für Neurochirurgie in Weilburg

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Bandscheibenvorfall

Meist hat der Mensch 23 Bandscheiben. Diese bestehen aus einem Faserring und einem Gallertkern, der bereits im 2. Lebensjahrzehnt beginnt zu degenerieren. Die Bandscheibe verliert ihre Elastizität und Stoßdämpferfunktion und wird trockener. Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der Faserring auf und ein Teilstück der Bandscheibe tritt aus. Je nachdem, wohin der Bandscheibenvorfall austritt, wie groß und wie weich oder fest er ist, können unterschiedliche Beschwerden provoziert werden. Durch die Reizung der Bandstrukturen kommt es zunächst zu einem schweren lokalen Schmerz, der Lumbago, oder auch Hexenschuss genannt.

Drückt der Bandscheibenvorfall jedoch auf Rückenmark und Nervenstrukturen, können sich ausstrahlende Beschwerden entwickeln. Das äußert sich im HWS Bereich in Nacken-Arm-Schmerzen und im LWS Bereich in Ischias- und Beinschmerzen, weil nervale Strukturen durch den Bandscheibenvorfall gereizt werden. Tritt jedoch aufgrund der Größe und Dauer des Bandscheibenvorfalls ein Schaden der Nervenstrukturen auf, verspürt der betroffene Mensch eine Taubheit (Sensibilitätsstörung) oder Schwäche (Lähmung/Parese) in Arm oder Bein.

Spätestens dann ist eine Schnittbildableitung notwendig.

Mit den aktuellen MRT (Magnetresonanztomographie)- oder CT- (Computertomographie) Bildern kann nun eine Diagnose gestellt und die weitere Behandlung geplant werden.



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